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- Redaktion
Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren können in den Osterferien mit
erfahrenen Zoobegleitern auf Expedition gehen. Die verfügbaren Plätze sind
begrenzt.
In den Osterferien bietet der Zoo Duisburg die
beliebte Ferienwoche an. Vom 14. bis 25. April 2025 können tier- und
zoobegeisterte Kinder von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr jeweils eine Woche auf
Expedition gehen.
Das erwartet die Schulkinder zur Ferienzeit:
Tierfütterungen, Tierbeobachtungen und Einblicke in die Arbeitsweise moderner zoologischer Gärten: Das Programm der Ferienbetreuung ist interaktiv und soll für den Schutz der biologischen Vielfalt begeistern. So werden die Kinder beispielsweise die australische Tierwelt näher kennenlernen, gemeinsam mit den Tierpflegern ausgewählte Tierarten füttern und Futter zubereiten.
Die Expedition führt auch in die Regenwälder Südamerikas und zu Tierarten der Ozeane. Aktuelle Themen, wie die globale Verschmutzung der Meere und das stete Verschwinden der Regenwälder, stehen auch auf dem Programm. Dabei bekommen die Teilnehmenden auch Einblicke, wie sich Zoologische Gärten für Artenschutzprojekte engagieren.
Um die Ferienwoche altersgerecht gestalten zu können, bietet der Zoo Duisburg das Programm in der ersten Ferienwoche, vom 14. bis 17. April 2025, für Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 9 Jahren an. In der Woche vom 22. bis 25. April 2025 richtet sich das Angebot an Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren.
Eine vorherige Buchung über den Online-Shop des Zoos ist unbedingt erforderlich. Die Kosten belaufen sich auf 212 Euro pro Kind und beinhalten den Eintritt sowie alle Aktionen.
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Im Zoo Duisburg wächst ein kleiner Koala heran. Es ist das vierte Joey, wie die Jungtiere der Koalas genannt werden, von Yiribana. Vater ist der kürzlich verstorbene Tinaroo. Rund sechs Monate alt, zeigt der Nachwuchs seit einigen Tagen hin und wieder ein Köpfchen oder einen kleinen Arm aus dem schützenden Beutel – ein einmaliger Anblick für aufmerksame Besucherinnen und Besucher.
Tierärztin Dr. Kerstin Ternes erklärt: „Nach den traurigen Ereignissen der vergangenen Wochen sind wir über diese Nachricht sehr glücklich, bleiben aber vorsichtig optimistisch. Die Aufzucht eines Koalas ist immer eine Herausforderung, und noch hat das Jungtier den Beutel nicht vollständig verlassen, auch das Geschlecht ist bislang unbekannt.“
Die Aufzucht eines Koalas ist eine Herausforderung
Im schützenden Beutel der Mutter trinkt das Jungtier in den ersten Lebensmonaten ausschließlich Milch. Erst wenn der kleine Koala den Beutel verlässt, fängt der Nachwuchs langsam an, zusätzlich auch Eukalyptus zu fressen. Routinemäßig wiegt der Zoo Duisburg alle Koalas, in besonders kurzen Intervallen Mütter mit ihren Jungtieren. Vom Gewicht des jeweiligen Weibchens, welches mit Jungtier im Beutel gewogen wird, lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung des Nachwuchses ziehen. In den Beutel selbst fassen die Tierpfleger nicht.
Ein schützenswerter Moment für Gäste und Tiere
„Wir bitten unsere Gäste um Geduld und Rücksichtnahme, da das Jungtier sich in einer sensiblen Phase seiner Entwicklung befindet“, betont Ternes. Bis es häufiger aus dem Beutel schaut und auf den Rücken der Mutter klettert, wird es noch einige Wochen dauern. Doch schon jetzt können die Gäste mit sehr viel Glück erste flüchtige Blicke auf den Nachwuchs erhaschen.
Zoo Duisburg koordiniert europäische Erhaltungszucht
Der Zoo Duisburg setzt mit diesem freudigen Ereignis seine wichtige Arbeit im Rahmen der Erhaltungszucht fort. Koalas gehören zu den gefährdeten Arten, und die Geburt des Jungtiers ist ein kleiner, aber bedeutsamer Beitrag zum Schutz dieser faszinierenden Beuteltiere. Koalas werden auf der sogenannten Roten Liste geführt und zählen zu den gefährdeten Tierarten. Lebensraumverlust und verheerende Waldbrände setzen dem Bestand in Australien zu. Von Duisburg aus koordiniert Dr. Kerstin Ternes die europaweite Zucht der bedrohten Beuteltiere im EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm). In dessen Rahmen werden geeignete Partner identifiziert und zusammengeführt. Dadurch trägt die Zoogemeinschaft dazu bei, wichtige Reservepopulationen fernab des ursprünglichen Lebensraumes zu schaffen, was insbesondere bei den bedrohten Arten enorm wichtig ist.
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Gestreiftes Fell, große Kulleraugen und riesige Ohren: Im Zoo Duisburg wächst eine kleine Bongo-Antilope auf. Im ursprünglichen Lebensraum gelten die Waldantilopen aus Afrika als vom Aussterben bedroht. Schätzungsweise leben nur noch 70-80 Ostafrikanische Bongos in den dichten Wäldern Kenias. Ihr Überleben hängt somit am seidenen Faden.
Tierpfleger beobachtete die Geburt
Aufmerksam erkundet die junge Bongo-Antilope Najuma die Umgebung. Immer an der Seite des Jungtieres ist Mutter Uzuri. Für das siebenjährige Bongo-Weibchen ist es der zweite Nachwuchs. „Uzuri kümmert sich rührend um die Kleine und hat alles im Blick“, erzählt Revierleiter Nico Lohstroh. Der Tierpfleger war bei der Geburt der kleinen Najuma am 19. November 2024 dabei.
Rund 50 Minuten lang beobachtete der 34-Jährige das besondere Ereignis aus der Entfernung. „Jede Geburt ist ein kleines Wunder. Hautnah dabei zu sein und zu sehen, wie ein Jungtier auf die Welt kommt, ist großartig und ein außergewöhnlicher Moment“, freut sich Lohstroh. Nach den ersten Lebenstagen im Stall, hat das Jungtier nun die Außenanlage und die Artgenossen kennengelernt.
Tierärztin bei Jungtier-Visite
Wenige Tage nach der Geburt bekam das Duo Besuch von Zootierärztin Dr. Carolin Bunert. „Im Rahmen der Jungtiervisite ist ein allgemeiner Vitalcheck durchgeführt worden. Dabei wurden Herz und Lunge abgehorcht, das Maul kontrolliert und das Geschlecht bestimmt“, erklärt Dr. Bunert. Ihr Fazit: „Das Jungtier ist fit, munter und gesund“.
Bongo-Antilope steht kurz vor dem Aussterben
Ostafrikanische Bongos leben nur noch in einem kleinen Verbreitungsgebiet in Kenia. Hier durchstreifen die Waldantilopen die dichten Regenwälder. Mit ihrem braunen Fell und den weißen Nadelstreifen ist die Bongo-Antilope im dichten Wald gut getarnt. Ihre Hörner nutzen die Tiere zur Verteidigung gegen Feinde. Beide Geschlechter tragen den imposanten Kopfschmuck. Bedingt durch Wilderei und den stetigen Verlust des Lebensraumes gilt der ostafrikanische Bongo als ‚vom Aussterben bedroht‘ und steht auf der sogenannten ‚Roten Liste‘. Die IUCN schätzt, dass es in den Regenwäldern Kenias lediglich noch 70-80 ostafrikanische Bongos gibt – und steht somit am Rand der Ausrottung. Im Rahmen ihrer weltweiten Bemühungen und mit Hilfe der Zuchtprogramme versuchen Zoos, die charismatische Waldantilope vor dem Aussterben zu bewahren. Daher ist jedes im Zoo geborene Jungtier wichtig, um den Bestand unter geschützten Bedingungen zu stärken.
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Am 12. Mai 1934 ist der Tierpark am Kaiserberg eröffnet worden – in diesem Jahr feiert der Zoo sein 90-jähriges Bestehen und blickt mit verschiedenen Aktionen auf seine Geschichte zurück. Das ganze Jahr wurden die Reviere des Zoos Duisburg auf besondere Weise vorgestellt. Am Samstag, 23. November 2024 rückt der Zoo die Tierarten im Robben-Revier in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in den Fokus. Es ist der letzte Aktionstag der Serie im Jubiläums-Jahr. Das ist geplant:
Kommentierte Fütterungen verschiedener Tierarten
Wie viel Fisch fressen Seelöwen am Tag, wie hält das Zoo-Team die einzelnen Tiere der Brillenpinguin-Kolonie auseinander und was steht bei den Wölfen auf dem Speiseplan: Im Rahmen verschiedener öffentlicher Fütterungen steht das Zoo-Team für Rückfragen bereit und gibt Einblicke in das Leben ihrer Schützlinge. Neben den Seelöwen (11:00 Uhr und 14:00 Uhr) finden öffentliche Fütterungen bei den Brillenpinguinen (11:30 Uhr) und Wölfen (13:00 Uhr) statt. Im Streichelzoo dürfen Kinder gemeinsam unter fachkundiger Anleitung der Zoobegleiter bereitgestelltes Futter an Esel, Alpakas und Co. verfüttern.
Aktionsstände mit vielfältigen Angeboten
An verschiedenen Aktionsständen gibt es viel zu entdecken: Hier gehen die Zoogäste auf Tuchfühlung mit verschiedenen Exponaten. Insbesondere Kinder lernen spielerisch, wie sich Robben sowie Pinguine im Wasser fortbewegen und welche Gemeinsamkeiten Hunde und Wölfe haben. Im Streichelzoo dreht sich alles um Kaninchen, Meerschweinchen und Alpakas: Welche Vorfahren haben unsere Haustiere, wieso sind einige Haustier-Rassen bedroht und welche Rolle spielen Zoos bei ihrem Erhalt? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet.
Vergangenheit und Zukunft: So entwickelt sich die Seelöwen-Haltung
Den Aktionstag nutzt das Zoo-Team auch, um in die Geschichte der Seelöwen-Anlage einzutauchen: Eine Bildausstellung zeigt beispielsweise, welche Tierarten sich hier in den vergangenen Jahrzehnten beobachten ließen. Auch wenn die geschichtsträchtige Anlage noch in Betrieb ist – in direkter Nachbarschaft wird intensiv an der Zukunft gearbeitet. So entsteht am Kaiserberg in den nächsten Jahren eine moderne und zukunftsweisende Anlage für Kalifornische Seelöwen. Pläne und Zeichnungen geben am Aktionstag einen Eindruck, worauf sich Tier wie Mensch freuen können. Am Aktionstag besteht außerdem die Möglichkeit, direkt vor Ort Teil der Spendenaktion „Team Seelöwe“ zu werden und sich an dem ehrgeizigen Projekt zu beteiligen. Als Anerkennung für die Spende erhalten alle Förderer der Maßnahme ein individuelles Namensschild im Seelöwen-Design, was während der Bauzeit auf der großen Spenderwand zu sehen sein wird.
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Am Dienstagmorgen, 12. November 2024, machte sich Fischkatze Kumi auf den Weg in den Tiergarten Nürnberg. Ihre Mission: Nachwuchs im Sinne des Arterhalts. Ein auf Tiertransporte spezialisiertes Unternehmen brachte, neben dem beheizten Spezialfahrzeug, auch die Transportkiste für das Raubtier mit.
Am Kaiserberg zog Fischkatze Kumi bereits sieben Mal erfolgreich Nachwuchs auf. Nachdem ihr Partner im Frühjahr dieses Jahres an Blasenkrebs verstarb, machte sich das Duisburger Zoo-Team gemeinsam mit dem zuständigen Erhaltungszuchtprogramm für Fischkatzen auf die Suche nach einem passenden Partner.
„Ziel war und ist es, dass Kumi als erfahrene Mutter Nachwuchs bekommt. Denn mit derzeit rund 80 Tieren im Zuchtprogramm ist jedes Jungtier für den Erhalt dieser bedrohten Tierart sehr wichtig“, erklärt Kuratorin Taissa Faust. Im Tiergarten der Stadt Nürnberg trifft Kumi nun auf Thaler, einen neuen, passenden Partner.
„Auch wenn wir uns an dieser Stelle von Kumi verabschieden müssen, so ist das übergeordnete Ziel, dass wir unseren Beitrag zum Erhalt dieser Tierart leisten. Daher drücken wir alle die Daumen, dass die Zusammenführung sowie mögliche Paarungen Früchte tragen werden“, sagt Faust. Den Weg in den rund 460 Kilometer entfernten Tiergarten Nürnberg hat Kumi wohlbehalten überstanden. Dort kam das Tier am Dienstagabend an und erkundet in den kommenden Tagen sein neues Zuhause.
Nach Abgabe vom Kumi im Sinne des Arterhalts wird das Duisburger Zoo-Team die bestehende Fischkatzenanlage in der nächsten Zeit sanieren. Dabei hat die Haltung von Fischkatzen Tradition am Kaiserberg: Bereits seit 2012 pflegte das engagierte Tierpflegerteam im Raubtierrevier diese gefährdete Tierart.
Fischkatzen leben ursprünglich in den Regenwäldern Asiens. Auf dem Speiseplan der Kleinkatzen stehen unter anderem kleine Säugetiere, Vögel und insbesondere Fisch. Als geschickte Schwimmer stöbern die Räuber ihre Nahrung in Flüssen und Seen vor allem in der Uferzone auf. Ihr Verbreitungsgebiet ist in den letzten Jahren zunehmend geschrumpft. Der Grund ist der Mensch. Neben der Entsorgung von Müll in Seen und Flüssen, wo Fischkatzen ihre Nahrung finden, setzt den Tieren auch der Bau von Straßen, Siedlungen sowie die Abholzung der Wälder massiv zu.
Das führt dazu, dass Fischkatzenpopulationen voneinander isoliert sind, da es keine Korridore für die Tiere gibt, die das Finden von Partnern und neuen Lebensräumen ermöglichen würden. Aufgrund dieser vielfältigen Gründe stuft die IUCN die Fischkatze als gefährdet ein. Die Bestände nehmen kontinuierlich ab. Der Erhalt dieser Tierart in Zoologischen Gärten ist somit enorm wichtig, da diese Reservepopulation eine der Schutzmaßnahmen ist.
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Der Zoo Duisburg freut sich über ein kleines Felsenkänguru. Geboren worden ist das Jungtier bereits vor vielen Monaten. Damals, nur so groß wie ein Gummibärchen, krabbelte es selbstständig in den Beutel der Mutter. Für das Zoo-Team ist es das erste Mal, dass es Nachwuchs von dieser gefährdeten Tierart am Kaiserberg gibt. Entsprechend stolz ist das betreuende Pfleger-Team.
Besonderer Moment: Nachwuchs blinzelt aus dem Beutel
Anna Moia ist ganz aus dem Häuschen. Schon vor einigen Wochen beobachtete die Tierpflegerin Bewegungen im Beutel eines der Gelbfuß-Felsenkängurus. „Da ist die Freude natürlich sehr groß und man fiebert dem Moment entgegen, wann sich das Jungtier zum ersten Mal zeigt“, erzählt die 26-jährige. Vor wenigen Tagen blinzelte das kleine Beuteltier dann zum ersten Mal in die weite Welt. „Das sind die Momente, die unseren Beruf so besonders und einzigartig machen“, freut sich Moia.
In den nächsten Wochen rechnet das Zoo-Team immer häufiger damit, dass sich der Winzling zeigen und dann auch zum ersten Mal den Beutel der Mutter verlassen wird, um auf eigene Erkundungstouren zu gehen. „Am Anfang werden die Ausflüge noch kurz sein und dann schrittweise immer länger werden“, erklärt Anna Moia.
Für die Zoo-Gäste hat die Tierpflegerin einen Tipp: „Meist halten sich die Gelbfuß-Felsenkängurus in der Felswand der Outback-Voliere auf. Von außen lassen sie sich gut beobachten“. Wer das Jungtier sehen möchte, braucht dabei Geduld und zum jetzigen Zeitpunkt auch noch etwas Glück.
Farbenfrohe Känguru-Art ist eine Seltenheit
Seit dem vergangenen Jahr leben drei erwachsene Gelbfuß-Felsenkängurus am Kaiserberg. Ihre Heimat ist die australische Outback-Voliere, die auch von verschiedenen Vogelarten aus ‚Down Under‘ bevölkert wird. In der Europäischen Zoowelt sind die Tiere nur selten anzutreffen. Aktuell lebt die farbenfrohe Känguruart in ganz Europa in nur zwölf Zoologischen Gärten – drei davon in Deutschland.
Über das Gelbfuß-Felsenkänguru
Gelbfuß-Felsenkängurus, die auch Ringelschwanz-Felsenkängurus genannt werden, sind geschickte Kletterer. Ursprünglich leben sie in den felsigen wie trockenen Hügel- und Gebirgsregionen im Südosten Australiens. Auf der Suche nach Nahrung durchstreifen die Tiere felsige Regionen. Hier finden sie insbesondere Wildgräser, Blätter, Kräuter und Früchte. Die Tierart wird auf der sogenannten ‚Roten Liste‘ geführt und zählt zu den bedrohten Tierarten. So machen Füchse und Katzen, die vom Menschen nach Australien gebracht wurden, Jagd auf die Beuteltiere. Schafe, Ziegen und Kaninchen konkurrieren mit der Känguru-Art außerdem um Nahrung und fressen ihnen gebietsweise das Futter weg.
‚Operation Felsenkänguru‘: Hubschrauber im Artenschutz-Einsatz
Im Rahmen der „Operation Felsenkänguru“ sind von australischen Behörden nach den verheerenden Waldbränden im Jahr 2020 tonnenweise Möhren, Süßkartoffeln und anderes Gemüse aus Hubschraubern abgeworfen worden, um den Tieren auf den abgebrannten Flächen zu helfen, Nahrung zu finden. Um die wildlebenden Bestände in Australien zu stützen, sind bereits Felsenkängurus aus Zoos ausgewildert worden – mit Erfolg, wie Wissenschaftler in Studien belegen. „Das verdeutlicht, welche wichtige Rolle wir wissenschaftlich geführten Zoos haben. Wir sind Archen für Tierarten, deren Überleben im ursprünglichen Lebensraum gefährdet ist. Zugleich machen zahlreiche erfolgreiche Wiederansiedlungen verschiedenster Tierarten Hoffnung für die Zukunft“, so Oliver Mojecki, Zoologischer Leiter in Duisburg.
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Der Zoo Duisburg freut sich über die Geburt von zwei kleinen Fossa. Mit einem Alter von fast acht Wochen hat das Duo vor Kurzem zum ersten Mal die schützende Wurfbox verlassen. Besuchende können die Jungtiere nun mit etwas Glück bei ihren Ausflügen auf der Außenanlage des Raubtierhauses beobachten.
Weibchen Beroketa ist zum ersten Mal Mutter
Putzmunter tapsen die zwei kleine Fossa durchs Unterholz, erkunden aufmerksam die Umgebung und klettern auf Baumstämme. Immer an der Seite der Jungtiere ist Mutter Beroketa. Für das 5-jährige Fossa-Weibchen ist es der erste Nachwuchs. „Sie hat sich gut in ihre Mutter-Rolle eingefunden und kümmert sich liebevoll um die Kleinen. Das macht uns als betreuendes Tierpfleger-Team sehr stolz“, freut sich Revierleiter Mike Kirschner. Geboren worden ist der Nachwuchs bereits am 26. Juni 2024. Mit einem Gewicht von damals rund 100 Gramm und einer Größe von nur 23 Zentimeter sind Fossa bei der Geburt absolute Leichtgewichte. Erst ab frühestens der siebten Lebenswoche wagt sich der Nachwuchs zum ersten Mal aus der Wurfbox. „Am Anfang sind die Ausflüge sehr kurz, mit jeder Woche werden die Kleinen aktiver und erkunden die Umgebung immer mehr“, erklärt der Tierpfleger.
Mit Fingerspitzengefühl: Fossa-Haltung ist schwierig
Die Grundlage für eine erfolgreiche Zucht beginnt schon bei der Zusammenführung von Männchen und Weibchen. Denn nur während der Paarungszeit Frühjahr dulden sich die sonst einzelgängerisch lebenden Tiere. Nach der Schwangerschaft von rund 50 Tagen und mit der Geburt der Jungtiere beginnt eine besonders heikle Phase. „Fossa-Weibchen reagieren sensibel auf Störungen und brauchen viel Ruhe – auch wir beobachten das Heranwachsen mit Abstand und nähern uns der Wurfbox in der Regel nicht“, erklärt der Raubtier-Kenner. Denn kleine Fossa aufzuziehen, das weiß Mike Kirschner, ist eine Herausforderung, braucht Fingerspitzengefühl, Routine und eine gehörige Portion Erfahrung. „All das haben wir in Duisburg und sind sehr stolz auf die Erfolge der Fossa-Haltung“. Aufgrund der sensiblen Aufzuchtphase ist das Geschlecht der Jungtiere aktuell noch nicht bekannt. „Derzeit zählt für uns auch viel mehr, dass die Jungtiere agil sind und sich die Mutter kümmert“, so der Pfleger.
Über 70 Jungtiere: Duisburg ist weltweit Spitzenreiter in Sachen Fossa
In der Zoowelt ist der Zoo Duisburg weit über die Grenzen von NRW bekannt für die Haltung der Fossa und wird weltweit für seine Expertise geschätzt. Denn seit Haltungsbeginn am 14. Juni 1980 wuchsen am Kaiserberg mittlerweile über 70 Jungtiere auf.
Rostbraunes Raubtier: Über die Fossa
Mit einem Gewicht von bis zu 15 Kilogramm ist die Fossa das größte auf Madagaskar lebende Raubtier. Die Tiere kommen nur auf der Insel vor der afrikanischen Küste vor, wo sie beispielsweise in Trockenwäldern leben. Dort jagen die Raubtiere Lemuren sowie andere kleine Säugetiere. Auch Reptilien und Insekten stehen manchmal auf ihrem Speiseplan. Dank der kräftigen Beine und dem schlanken Körper ist die Fossa ein geschickter Kletterer, der größere Distanzen sogar springend zurücklegt. Dabei hilft ihr der lange Schwanz als Balancierhilfe – auch, wenn die Tiere Bäume mit dem Kopf voraus hinabklettern.
Zoo Duisburg übernimmt Verantwortung und schützt Lebensraum vor Feuer
Die Fossa ist eine stark gefährdete Tierart. Schätzungen gehen davon aus, dass nur noch rund 2.500 der Tiere auf Madagaskar leben. Neben der Jagd durch den Menschen sind außer Kontrolle geratene und vom Menschen verursachte Feuer eine große Gefahr für die Raubtiere - denn die Flammen bedrohen und vernichten den Lebensraum der Tiere. Um die letzten intakten Trockenwälder auf Madagaskar vor den diesjährigen Waldbränden zu schützten, schlagen Wildhüter Feuerschneisen in den Wald, die eine Ausbreitung des Feuers verhindern sollen. Diese Maßnahme unterstützt der Zoo Duisburg mit zweckgebundenen Mitteln aus seinem Artenschutz-Euro.
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Am 24. Februar 2024 kam Südliches Kugelgürteltier ‚Pepe‘ im Tiergarten Kleve zur Welt. Damit ist es die erste erfolgreiche Nachzucht bei dieser potenziell gefährdeten Tierart in der Schwanenstadt. „Seit 2021 halten wir Südliche Kugelgürteltiere im Tiergarten Kleve“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek.
Und er fügte hinzu: „Dass es Anfang des Jahres nun endlich mit dem Nachwuchs geklappt hat, ist ein schöner Erfolg für unser gesamtes Team und ein schöner Beitrag für Arterhalt dieser potenziell gefährdeten Tierart. Pepe hat sich prächtig bei uns entwickelt und ist nun mit sechs Monaten in einem Alter, in dem auch männliche Gürteltierjungtiere in der Wildbahn von ihrer Mutter abwandern und als Einzelgänger ihre eigenen Wege gehen. Daher freut es mich ganz besonders, dass er nun im Zoo Duisburg ein tolles neues Zuhause gefunden hat!“
Gürteltiere gehören zu einer stammesgeschichtlich sehr alten Tiergruppe, die sich in den letzten Millionen Jahren kaum verändert hat. Durch den Mechanismus des Zusammenrollens zur Kugel haben sie kaum natürliche Feinde. Doch aufgrund der Lebensraumzerstörung und der Bejagung durch den Menschen gehören sie mittlerweile zu den bedrohten Tierarten und werden von der Roten Liste als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Tiergartenleiter Polotzek dazu: „Eine wichtige Aufgabe von zoologischen Gärten ist der Artenschutz und die Arterhaltung. Daher ist dieser Nachwuchs besonders wichtig.“
Tiergartenleiter Martin Polotzek und Biologe Sebastian Weber haben es sich nicht nehmen lassen, Pepe persönlich in seine neue Heimat in den Zoo Duisburg zu begleiten. Dort lebt er ab sofort in der Tropenhalle Rio Negro und eroberte im Handumdrehen das Herz von Tierpfleger Kevin Schulwitz. „Ich bekomme das Grinsen kaum aus dem Gesicht“, sagt Schulwitz bei der Ankunft seines neuen Schützlings. „Gürteltiere sind einfach großartig und Pepe ein besonders aufgewecktes Kerlchen. Wir freuen uns sehr, ihn hier bei uns in Duisburg zu haben“. Während die Mitarbeiter der beiden Zoos kurz sehr nah an Pepe herankommen konnten, brauchen die Besucher Glück und eine Portion Geduld, den neuen Zoobewohner zu sehen. „Gürteltiere sind überwiegend dämmerungsaktiv und durch ihre braune Farbe sehr gut auf dem Waldboden getarnt“, erklärt Tierpfleger Schulwitz.
Mit dem Auszug von Pepe leben nun noch die beiden Südlichen Kugelgürteltiere Pedro und Paloma im Tiergarten Kleve und können täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr besucht werden. Ein ganz besonderes Highlight ist die Schaufütterung mit Wiegen der Gürteltiere, die jeden Donnerstag um 15:30 Uhr im Klever Tiergarten stattfindet.
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Er hat kleine Augen, große Ohren und einen Rückenpanzer, der rundum Schutz bietet: Pepe ist ein Südliches Kugelgürteltier und im Tiergarten Kleve geboren worden. Die kurze Anreise nach Duisburg legte er in einer mit Heu ausgepolsterten Transportkiste zurück und erkundete direkt nach seiner Ankunft neugierig die Umgebung.
„Pepe ist die erste erfolgreiche Nachzucht bei unseren Südlichen Gürteltieren und uns sehr ans Herz gewachsen. Daher freuen wir uns besonders, dass er eine so tolle Heimat in unserer Nähe gefunden hat, wo wir ihn jederzeit besuchen können“, erzählt Martin Polotzek, Leiter des Tiergartens in Kleve.
Der Tierarzt begleitete Pepe bis in die Tropenhalle des Zoo Duisburg. Dort eroberte das sechs Monate alte Gürteltier im Handumdrehen das Herz von Tierpfleger Kevin Schulwitz. „Ich bekomme das Grinsen kaum aus dem Gesicht“, sagt Schulwitz bei der Ankunft seines neuen Schützlings. „Gürteltiere sind einfach großartig und Pepe ein besonders aufgewecktes Kerlchen. Wir freuen uns sehr, ihn hier bei uns in Duisburg zu haben“.
Während die Mitarbeiter der beiden Zoos kurz sehr nah an Pepe herankommen konnten, brauchen die Besucher Glück und eine Portion Geduld, den neuen Zoobewohner zu sehen. „Gürteltiere sind überwiegend dämmerungsaktiv und durch ihre braune Farbe sehr gut auf dem Waldboden getarnt“, erklärt Tierpfleger Schulwitz.
Tropenhalle Rio Negro: Heimat von Nebengelenktieren
Gürteltiere – so auch das Kugelgürteltier - gehören zur Familie der Nebengelenktiere und sind mit Faultieren und Ameisenbären verwandt. Anatomische Besonderheiten brachten ihnen den Namen ein. Denn Nebengelenktiere haben zusätzliche Gelenke am letzten Brustwirbel und am Lendenwirbel. Neben Kugelgürteltier Pepe lassen sich mit den Zweifingerfaultieren und den Kleinen Ameisenbären, auch Tamanduas genannt, drei verschiedene Vertreter dieser Tiergruppe in der Duisburger Tropenhalle Rio Negro beobachten.
Gepanzerter Insektenschreck: Über das Kugelgürteltier
Südliche Kugelgürteltiere erreichen ein Gewicht von rund ein bis zwei Kilogramm und werden etwa 30 Zentimeter groß. Ihr Lebensraum ist der amerikanische Kontinent. Meist in der Dämmerung und Nacht suchen sie auf dem Waldboden, zwischen Laub und auch in der Erde nach Nahrung. Insbesondere Insekten, aber auch Pflanzen, stehen auf ihrem Speiseplan. Die langen Beine helfen den Tieren dabei, sich zwischen herabgefallenem Laub zu bewegen. Bei Gefahr rollen sie sich als Kugel zusammen – ein Schutzmechanismus, den nur das Kugelgürteltier, nicht aber andere Gürteltiere, hat.
Die kleinen, dreieckigen Knochenplatten auf dem Rücken, dem Kopf und auch am Schwanz, schützen das Kugelgürtel vor Fressfeinden. Nur der Jaguar schafft es, den Panzer zu knacken. Trotz des eingebauten Panzers ist das Südliche Kugelgürteltiere eine bedrohte Tierart und wird auf der sogenannten „Roten Liste“ geführt. Die gezielte Jagd und insbesondere der Lebensraumverlust durch Brandrohdung und Plantagenwirtschaft setzen den Tieren zu. Weltweit gibt es rund 20 verschiedene Gürteltier-Arten.
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„I-Dötzchen-Führung – Lernen im Tierreich“ am Sonntag, 18. August 2024
Kleine Wildkatzen lernen durchs Unterholz zu schleichen, junge Kattas in Bäumen zu klettern und der Nachwuchs der Zwergflusspferde übt fleißig Schwimmen. Bei der I-Dötzchen-Führung „Lernen im Tierreich“ erfahren interessierte Kinder in Begleitung von Erwachsenen, wie Tiere lernen und welche Herausforderungen insbesondere Jungtiere beim Erwachsenwerden meistern müssen.
„Wie funktioniert ein Zoo?“ am Samstag, 14. September 2024
Im Zoo Duisburg leben über 4.700 Tiere aus mehr als 300 Arten. Sie alle haben besondere Ansprüche an Pflege, Haltung und Ernährung. Um den Tieren bestmögliche Lebensbedingungen zu bieten, arbeiten Tierpfleger, Biologen und Tierärzte Hand in Hand. Aber wie funktioniert ein Zoo? Wie kommt das Futter zu den Tieren und wie werden naturnah gestaltete Anlagen gebaut? Bei der Themenführung erfahren interessierte Zoobesucher aus erster Hand allerlei Interessantes über die tägliche Arbeit im Zoo Duisburg.
Teilnahme an den Führungen
Für alle Monatsführungen gilt: Eine vorherige Buchung über den Online-Shop des Zoos ist unbedingt erforderlich. Der Preis für die einstündige Führung beträgt 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder zuzüglich zum regulären Zooeintritt. Die Führungen starten um 12:00 Uhr am Haupteingang.
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Seit einigen Tagen lebt „Wewak“ in Duisburg. Im Koalahaus hat das männliche Goodfellow-Baumkänguru eine eigene Anlage bezogen und die Umgebung bereits neugierig erkundet. Revierleiter Florian Thaller beschreibt seinen neuen Schützling als „aufgeschlossen und freundlich – mit einer großen Leidenschaft für frisches Laub“.
Wewak verschlug es auf Empfehlung des zuständigen Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Goodfellow-Baumkängurus nach Duisburg. „Die Aufgabe des EEP liegt darin eine zukunftsfähige Population in Menschenhand aufzubauen. Mit der Haltung von Baumkängurus wollen wir uns hieran beteiligen“, erklärt Biologe Oliver Mojecki.
Goodfellow-Baumkängurus leben ursprüngliche auf Papua-Neuguinea – eine Insel nördlich von Australien. Da die Beuteltiere nur hier leben, zählen sie zu den sogenannten endemischen Tierarten. Auf Papua-Neuguinea kommen die Tiere in Bergwäldern bis zu einer Höhe von 2.800 Metern über dem Meeresspiegel vor.
Schätzungen gehen davon aus, dass sich ihr Bestand in den letzten Jahrzehnten halbiert hat. Der Grund ist der Mensch: Lebensraumverlust durch Holzeinschlag, Palmölplantagen, der Abbau von Gold und Silber sowie die Jagd setzen Baumkängurus zu. Deswegen werden Goodfellow-Baumkängurus auf der sogenannten Roten Liste als „stark gefährdet“ geführt.
Weltweite Zusammenarbeit der Zoos für den Erhalt von Baumkängurus
Um das Goodfellow-Baumkänguru vor dem Aussterben zu bewahren, werden seit 2012 im Rahmen des weltweit vernetzten GSMP-Zuchtprogramms (=Global Species Management Programs) zusätzliche Anstrengungen unternommen. Zu ihnen gehören der Erhalt der Tiere in Zoologischen Gärten sowie der Ausbau der Maßnahmen zum Schutz von Baumkänguru-Arten im ursprünglichen Lebensraum. Dazu arbeiten Zoos, die Goodfellow-Baumkängurus halten, mit lokalen Artenschutzpartnern auf Papua-Neuguinea zusammen.
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Im Zoo Duisburg wächst ein Wildkatzen-Quartett heran. An der Seite ihrer Mutter erkunden die vier Jungtiere immer häufiger ihre naturnah gestaltete Anlage. Hier schleichen die Räuber durch das hohe Gras und das Unterholz. Insbesondere in den Nachmittagsstunden ist die Chance am größten, einen Blick auf den Nachwuchs zu erhaschen.
Jungtiere sind Langschläfer: Tierpfleger sind mit der Entwicklung zufrieden
„Wie für Wildkatzen typisch, sind die Kleinen richtige Langschläfer“, lacht Mike Kirschner, Revierleiter im Raubtierrevier des Zoo Duisburg. Denn erst in den Nachmittagsstunden wird das Quartett munter und verlässt das schützende Versteck. Das Pfleger-Team ist zufrieden mit der Entwicklung der Jungtiere, die bereits Mitte April geboren worden sind.
„Für Wildkatzen ist der Zeitpunkt der Geburt ganz typisch“, weiß Raubtierexperte Kirschner. Denn die Tiere bekommen ihren Nachwuchs immer im Frühjahr. „Dann finden sie in den Wäldern ausreichend Nahrung, wie beispielsweise Mäuse“. Mit einem Alter von nun drei Monaten steht bei den Duisburger Wildkatzen, neben Milch, langsam auch feste Nahrung auf dem Speiseplan. „Hier und da knabbern sie schon an einer Maus, das wird nun täglich mehr“, so Kirschner.
Heimischer Jäger ist in den deutschen Wäldern bedroht
Während die Jungtiere im Zoo Duisburg wohlbehütet aufwachsen, leben die Tiere in den deutschen Wäldern gefährlich. Die Bestände werden vom Bundesamt für Natur- und Umweltschutz als „gefährdet“ eingestuft. „Der Verlust ursprünglicher Lebensräume und die Übertragung von Krankheiten durch verwilderte Hauskatzen führten zu einem deutlichen Rückgang der Bestände in ganz Europa. Zu den größten Gefahren gehört nach wie vor auch der Straßenverkehr. Immer wieder werden Wildkatzen überfahren“, verdeutlicht Kirschner.
Auswilderung von Wildkatzen: Von Duisburg in den bayerischen Wald
Auch in Deutschland stand es lange Zeit nicht gut um die Bestände der sympathischen Räuber – fast vollständig sind die Tiere in den heimischen Wäldern ausgerottet worden. Um die wildlebenden Bestände zu unterstützen, wilderten Zoos gemeinsam mit weiteren Naturschutzverbänden Wildkatzen aus. Auch der Zoo Duisburg stellte Tiere für solche Ansiedlungsprojekte bereit. Mike Kirschner begleitete insgesamt acht Wildkatzen bis in den Bayrischen Wald und die angrenzende Oberpfalz. In einer Station fernab der Zivilisation begann die Vorbereitung für die Auswilderung.
„Das Training dauerte zum Teil mehrere Wochen. Viele Europäische Zoos stellten junge Wildkatzen bereit und legten so den Grundstein für die Wiederansiedlung der heimischen Raubtiere“, erinnert sich der Tierpfleger. Die Mühen zahlen sich aus, der Bestand der Wildkatzen erholt sich merklich. „Das verdeutlicht die wichtige Rolle, die Zoos in der heutigen Zeit einnehmen. Denn mit unserer Expertise können wir wildlebende Bestände einer Tierart durch gezielte Auswilderungen stärken“, betont Oliver Mojecki, Zoologischer Leiter im Zoo Duisburg.
Gründe Korridore helfen Wildkatzen bei Wanderung
Neben der Ansiedlung der Tiere war und ist das Verbinden einzelner Reviere der Wildkatzen eine Herausforderung. „Beispielsweise Siedlungen und Straßen verhindern das Wandern – die Tiere finden sich zur Paarungszeit einfach nicht“, erklärt Kirschner. „Durch das Anlegen von sogenannten Heckensäumen und Wildkatzenkorridoren, die geeignete Waldlebensräume miteinander verbinden, verbessert sich die Situation schrittweise“.
„Vorsicht, Wildkatze!“ - Zoo Duisburg unterstützte Kampagne des BUND
Im Rahmen seiner vielfältigen Artenschutzbemühungen engagierte sich der Zoo Duisburg an einer Informationskampagne zum Schutz der Wildkatze des BUND Landesverband NRW. Dabei ist es das Ziel gewesen, die Bevölkerung über die Wildkatze aufzuklären – insbesondere über die Verwechslungsgefahr von jungen Haus- und Wildkatzen. Denn es passiert regelmäßig, dass junge Wildkatzen für junge Hauskatzen gehalten und aus dem Wald mitgenommen werden. Das Projekt ‚Vorsicht Wildkatze‘ des BUND NRW soll hier Aufklärung leisten. In diesem Zusammenhang standen die Wildkatzen des Zoo Duisburg Modell für Foto- wie Filmaufnahmen.
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Zum ersten Mal wächst im Zoo Duisburg ein Jungtier bei den Langschnauzen-Kaninchenkängurus auf. In Europa sind die kleinen Beuteltiere eine Seltenheit und auch in Deutschland nur selten zu sehen. Neben dem Zoo Duisburg pflegt nur die Wilhelma in Stuttgart die dämmerungsaktiven Tiere.
Nur etwa so groß wie ein Grashalm ist das das kleine Langschnauzen-Kaninchenkänguru. Mittlerweile hat der Nachwuchs den Beutel der Mutter verlassen und erkundet die Umgebung. Insbesondere in den Nachmittagsstunden ist die Wahrscheinlichkeit am größten, den kleinen Hüpfer zu sehen.
In Australien sind die Langnasenpotoroos, wie diese Kaninchenkängurus auch genannt werden, gefährdete. Insbesondere die verehrenden Waldbrände sowie vom Menschen eingeschleppte Füchse sowie Katzen setzen den Beständen zu.
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Mit großer Spannung erwarten Fußballfans die nahende Europameisterschaft 2024. Die Ergebnisse der Spiele der deutschen Nationalmannschaft wird ein Nasenbären-Fußball-Orakel vorhersagen. Außerdem gibt es eine weitere Aktion: Bei jedem Tor der DFB-11 sparen Jahreskarten-Gäste bares Geld.
Jahreskarten-Aktion: Rabatt für jedes Tor der DFB-11
Passend zur Europameisterschaft gibt es eine besondere Aktion für Jahreskartenbesitzer: Für jedes Tor, das die deutsche Mannschaft in der Gruppenphase schießt, gibt es einen Euro Rabatt beim Kauf beziehungsweise der Verlängerung der eigenen Dauerkarte für den Zoo Duisburg. Das Angebot gilt immer am Tag nach dem jeweiligen Spiel der DFB-11. Der Rabatt lässt sich ausschließlich im Servicebüro des Zoos in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr einlösen.
Das Nasenbären-Orakel
Vor jedem Spiel der Deutschen 11 verstecken die Tierpfleger Obst, Heuschrecken und anderes Futter in Kartons, die mit den jeweiligen Landesflaggen dekoriert sind und im Gehege der Nasenbären platziert werden. Dann kommt der große Auftritt des tierischen Orakels. Das Ergebnis des Orakels wird am Spieltag der deutschen Nationalmannschaft auf den Social-Media-Kanälen des Zoos zu sehen sein.
Das Foto zeigt Zwergflusspferd „Mufaro“.
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